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Frankenderby – Fränkischer Feiertag in der 1. Handball-Bundesliga

Sonntag, 11. Dezember 2016 | Autor:

Ein Kommentar von Sebastian Eidloth (Die Franken)

Frankenderby zwischen Erlangen und Coburg

Frankenderby zwischen Erlangen und Coburg

Was für ein Feiertag aus fränkischer Sicht! Am 10. Dezember 2016 fand zum ersten Mal das Frankenderby zwischen dem HC Erlangen und dem HSC2000 Coburg in der 1. Handball-Bundesliga statt. Die Partie wurde wie alle Heimspiele des HC Erlangen in der Arena Nürnberger Versicherungen in Nürnberg ausgetragen. Und es wurde ein unvergessliches Erlebnis v.a. dank der Erlanger und Coburger Fans. Aus Coburg kam eigens ein Sonderzug nach Nürnberg angereist und auch der HC Erlangen schien die gesamte Hugenottenstadt mobilisiert zu haben. Die Arena war mit 8108 Zuschauern restlos ausverkauft. Beide Mannschaften gaben Vollgas und die Fans auf beiden Seiten peitschten ihre Teams bedingungslos nach vorne. So blieb das Match bis zum Ende extrem spannend. Letztendlich gewann Erlangen das Spiel knapp mit 26:24 gegen aufopferungsvoll kämpfende Coburger. Manch einem Zuschauer dröhnten noch Stunden nach dem Abpfiff die Ohren. Dieses Spiel war beste Werbung für den Handball und ein wahres fränkisches Handballfest. Ich drücke den Coburgern vom ganzen Herzen die Daumen, dass sie es schaffen, die Liga zu halten und ich freue mich schon wie „a Seidla“ auf das Rückspiel in Coburg…

Der BR ignoriert das Frankenderby

Und jetzt muss ich doch wieder aweng Öl ins Feuer gießen. Denn wäre dieses Spiel ein oberbayerisches Bundesliga-Derby gewesen, hätte sich der Bayerischer Rundfunk geradezu überschlagen. Aber als Frankenderby wurde es in der BR-Berichterstattung kaum erwähnt. Und auch die Marketingabteilung des HC Erlangen weiß noch nicht so richtig, wie es dieses Derby vermarkten soll. Im Trailer zum Frankenderby war immer wieder von Bayerns größtem Handballspiel die Rede und dass ganz Bayern diesem Spiel entgegenfiebere. Der Hallensprecher verwendete abwechselnd die Begriffe Bayernderby und Frankenderby. Es wird Zeit, dass sich der HC Erlangen emanzipiert und sich endlich als fränkische Mannschaft vermarktet. Aber immerhin prangt jetzt auf der Facebookseite des HC Erlangen ein Frankenrechen auf dem Titelbild.

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„Die Franken“: BBGZ hatte weder Hand noch Fuß

Dienstag, 5. Juli 2016 | Autor:

Großparkplatz als möglicher Standort für Handballhalle

Großparkplatz als möglicher Standort für Handballhalle

Pressemitteilung:

Erlangen – Die „Partei für Franken“ begrüßt die Entscheidung der Stadt Erlangen das geplante Bürger-, Begegnungs- und Gesundheitszentrum (BBGZ) in der jetzigen Form nicht zu realisieren. Das ursprünglich angedachte Konzept hatte „weder Hand noch Fuß.“

Christian Grupe, stellvertetrender Vorsitzender des Kreisverbandes Erlangen/Erlangen-Höchstadt der „Partei für Franken – Die Franken“ begrüßt es, dass die Stadt Erlangen „endlich zu der Einsicht gekommen ist“, das ursprünglich angedachte BBGZ nicht zu realisieren. „Die Multifunktionshalle an der Hartmannstraße wäre nie gleichzeitig den Anforderungen des Schul- und Breitensports als auch den professionellen Ansprüchen des HC Erlangen gerecht geworden“, so Grupe. Glücklicherweise konnte sich jeder während der letzten Zweitligasaison des HC Erlangen „ein Bild davon machen“, dass die Nürnberger Arena für die Erlanger Profihandballer „optimal“ war. Einen VIP-Bereich, elektronische Bandenwerbung, den großen Videowürfel, Cateringbereich, Fanshop, reichlich Parkplätze in unmittelbarer Nähe und nicht zuletzt eine Kapazität von 8.000 Plätzen, so Grupe weiter, hätte das BBGZ „nie bieten können.“

Wenn Handballhalle, dann richtig

Sollte der HCE trotz der guten Erfahrungen mit der Nürnberger Arena an dem Wunsch festhalten, seine Heimspiele zukünftig in Erlangen auszutragen, muss eine „reine Handballarena“ gebaut werden. Die Finanzierung sollte dann „vorrangig vom HCE und Großsponsoren“ getragen werden. Einen optimalen Standort sieht Grupe auf dem Gelände des heutigen Großparkplatzes. Handballfans könnten die Halle „bequem per Bahn, Bus und über die A73“ erreichen. Grupe erkennt aber auch den „Bedarf an zusätzlichen Hallenflächen“ für den Schul- und Vereinssport. Die Hallenkapazitäten müssen „direkt vor Ort“ an den Schulen geschaffen werden. „Ausbau vor Neubau.“ So könnte z.B. die Turnhalle am Albert-Schweitzer-Gymnasium „zu einer Dreifachturnhalle ausgebaut werden“, schlägt Grupe vor. Nachdem sich die Stadt Erlangen nun vom BBGZ verabschiedet habe, fordert Grupe die Verantwortlichen auf, „ein dezentrales Hallenkonzept zu entwerfen.“

Thema: DIE FRANKEN, Partei für Franken, Pressemitteilung | Kommentare geschlossen